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Haus Menzel

Geschichte

Eines der markantesten Bauwerke Menzels ist das Haus Menzel am Nordausgang des Dorfes.
Es handelt sich um eine Gutsanlage, die im Jahr 1750 von Moritz Anton von der Lippe zu Vinsebeck im Barocken Stil errichtet wurde. Ursprünglich handelte es sich um eine Wasserburg mit Gräften. Diese sind jedoch heute nicht mehr vorhanden. Das Haupthaus ist ein schlichter Einflügelbau mit Walmdach. Bemerkenswert ist das barocke Portal. Die Wappenkartusche des Hauptportals zeigt die lippischen Turnierkragen unter der Freiherrn-Krone mit einer grotesken Maske.
Doch bereits vorher gab es in Menzel einen Adelssitz. Dieser wurde als Burglehen der Stadt Rüthen an Burgmannen der im Jahr 1200 neu gegründeten Burg zu Rüthen vergeben. Nach den ältesten Urkunden wurde die Familie Stöter mit dem Gut belehnt. Später erhielten verschiedene Adelige das Gut als Lehen. Die von Berninghausen erwarben anscheinend im 15. Jahrhundert von den von Rüdenberg deren Steinhaus in Menzel und konnten 1508 durch den Erwerb des großen Hofes, der ursprünglich im Besitz der von Langenstrate und von diesen an die Hachtmeister gekommen war, ihren Besitz erweitern. Das Steinenhaus wird in einzelnen Urkunden sogar als Burg bezeichnet.
1767 fiel Menzel an die Familie von Bocholtz zu Störmede.
1908 erwarb die Familie Schulte-Hötte das Haus Menzel und nutzt es seitdem für ihren landwirtschaftlichen Betrieb.

 
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