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Ostertradition lebt fort


Menzel on Tour


Nach längerer Zeit hatte der Runkelverein am 08.04.2017 mal wieder zu einer Wanderung eingeladen. Nach dem vor zwei Jahren die Westseite des Dorfes umwandert wurde, machte man sich nun auf der Ostseite des Dorfes auf den Weg. Der Einladung waren bei gutem Wetter rd. 120 Menzeler gefolgt. Nach dem Vorstandsmitglied Dominik Stehrenberg alle Gäste begrüßt hatte ging es zunächst Richtung Kellinghausen. Nach einer kurzen Pause wanderte man anschließend Richtung Norden weiter, um am Tannenknapp bei Hoinkhausen eine Rast einzulegen. Der Vorstand hatte für Kaffee und Kuchen sowie für Sitzgelegenheiten gesorgt. Nach der Stärkung ging es dann wieder Richtung Heimat. Bevor man in der Schützenhalle den Abend gemütlich ausklingen ließ, gab der Vorstand aber noch das Ergebnis einer Spendenaktion bekannt. Durch den Verkauf von Pins im vergangenen Jahr sowie einer Spende des Vereins kam die stolze Summe von EUR 1.000 zusammen. Diese wurden spontan von einigen Anwesenden nochmals erhöht. Die gesammelten Gelder sollen für ein Hospizprojekt in Soest gespendet werden. Aus dem Selbstverständnis der gelebten christlichen Nächstenliebe heraus haben sich dort die  Evangelische Perthes-Stiftung und das Johanniter-Sozialwerk für den Bau und Betrieb eines Hospizes für den Kreis Soest zusammengetan. Dieses Projekt wollen die Runkelschützen mit ihrer Spende unterstützen.



Frühjahrsputz in Menzel


Die Menzeler Vereine hatten zur Reinigung der Feldflur aufgerufen und dabei großen Anklang gefunden. In diesem Jahr hatte der Sportverein die Federführung der Säuberungsaktion. Aufgrund der guten Witterung war der Zuspruch größer als in den letzten Jahren. Es fanden sich über 30 Freiwillige bereit zu dieser Gemeinschaftsarbeit, die sich in vier Teams aufteilten und die Ackerränder rund um das Dorf abgingen. Schon nach zwei Stunden waren sie damit fertig. Im Gegensatz zu  2016 war das Sammelergebnis eher gering. Außer ein paar Autoreifen und Schnapsfläschchen fand sich nur etwas Verpackungsmüll. Alle waren sichtlich froh unterwegs nicht die Müllansammlungen der letzten Jahre angetroffen zu haben.


Unser Menzel e. V. gegründet


Am 10. März 2017 trafen sich 61 Menzeler um einen Dorfverein zu gründen. Anlass für die Gründung ist das 800jährige Jubiläum im Jahr 2021.
Die älteste Urkunde, in der Menzel erwähnt wird, datiert aus dem Jahr 1221. In diesem Jahr genehmigt die Äbtissin Jutta des Klosters Böddecken einem ihrer Ministerialen, daß er den Bäckerdienst beim Stifte niederlegen darf. Als Zeuge fungiert dabei Herboldus de Meltele.

Bei der Bürgerversammlung im April 2016 waren sich alle Anwesenden einig, dass ein solches Jubiläum gebührend gefeiert werden muss. Daraufhin haben Vereins- und Gremienvertreter und sonstige Interessierte auf Einladung des Ortsvorstehers im Rahmen des IKEK-Prozesses diskutiert, wie solch ein Projekt umgesetzt werden kann. Im Rahmen der Gespräche ist man zu dem Ergebnis gekommen, dass hierfür ein Dorfverein gegründet werden soll.

Stephan Rüther hat daraufhin im Namen mehrerer Interessierter zu der Gründungsversammlung eingeladen. Nach der Begrüßung erläuterte er nochmals die Beweggründe für die Gründung. Der Verein soll als Veranstalter auftreten und zur Abbildung der rechtlichen Rahmenbedingungen fungieren. Er soll alle Altersgruppen, Männer und Frauen, Poalbürger und „Zugereiste" ansprechen. Durch den übergeordneten Charakter des Vereins stellt er bei so einer Großveranstaltung die Verbindung zwischen den Vereinen und Gruppierungen, der Politik, der Stadtverwaltung und der Bürgerschaft her. Weiterhin soll er über das Jubiläum hinaus helfen, das Dorf lebenswert und attraktiv zu halten, z. B. durch Feldflurreinigungen, Aktionstage, Gestaltung des Dorfbildes (z. B. Spielplatz, Dorfeingangstafeln oder Beete) sowie Kultur- und Brauchtumsveranstaltungen. Der Verein soll nicht als Konkurrenz zu den bestehenden Vereinen gegründet werden, sondern als Ergänzung und Unterstützung.

Im Anschluss verlas Philipp Rüther die Satzung des neuens Vereins. Einzelne Sachverhalte wurden näher erläutert. Danach wurde über die Gründung des Vereins und dessen Satzung abgestimmt. Sämtliche Anwesenden stimmten zu, so dass die Gründung unter dem Applaus der Vereinsmitglieder somit vollzogen war. Die anschließenden Vorstandswahlen ergaben folgende Ergebnisse:

Vorsitzender Stephan Rüther
Stellvertretender Vorsitzender Dirk Mendelin
Schriftführerin Katja Füser
Kassierer Eike Simmank
Beisitzer/-innen Vera Dusny, Alois Geise, Philipp Rüther, Heinrich Sommer und Kathrin Schulte.

Im Rahmen der Versammlung wurde weiterhin der Mitgliedsbeitrag auf 15 Euro festgelegt und der Beitritt zum Westfälischen Heimatbund beschlossen. Der Abend klang in froher Runde aus.

PS: Wer Interesse an einer Mitgliedschaft/Mitarbeit in dem neuen Verein hat kann über die E-Mail-Adresse
Dorfverein@unser-Menzel.de oder direkt über die Vorstandsmitglieder Kontakt aufnehmen.


Menzeler Institution stellt nach 53 Jahren den Betrieb ein

Die Wirtschaft der Eheleute Mendelin bildete jahrzehntelang einen Treffpunkt für die Menzeler Vereine. Franz Wiedenstridt, welcher gebürtig aus Nettelstädt war, eröffnete im Mai 1964 die Wirtschaft im Menzeler Oberdorf. Damit machte er sein bisheriges Wohnzimmer zur guten Stube für das ganze Dorf. Den einen oder anderen Menzeler kamen jedoch Zweifel, ob diese Kneipe wohl lange bestehen würde. In Menzel bestanden damals zwei weitere Gasthäuser. Aber nachdem die Gaststätte Rose schon kurz später ihren Betrieb einstellte, wendete sich das Blatt. In den Achtzigern übernahm Betty Mendelin das Lokal von ihrem Vater Franz Wiedenstridt. Im Jahre 1992 gab Heinrich Sommer seine Wirtstätigkeit auf und schloss den Zapfhahn. Die Wirtschaft der Eheleute Mendelin war jetzt der einzige Treffpunkt für die Vereine Menzels.

In den ersten Jahren ihres Bestehens war diese jeden Tag geöffnet. Doch mit der Zeit änderte sich das Freizeitverhalten der Besucher. Es kamen immer weniger Menzeler nach der Arbeit zu einem Feierabendbierchen vorbei. Die Wirtsleute schränkten den Gastbetrieb auf Donnerstag und Freitag ein. Zu Vereinsversammlungen und anderen besonderen Anlässen wurde zusätzlich geöffnet. Geradezu ein Geheimtipp waren wohl die Grünkohlessen für Vereine und Kegelclubs. Interessierte mussten sich schon frühzeitig anmelden, um einen der wenigen Termine zu bekommen. Wenn in Menzel ein Beerdigungskaffee auszurichten war, waren die Wirtsleute Mendelin zur Stelle. So schritten die Jahre voran und gingen auch an Betty und Heiner Mendelin nicht vorüber. Sie ist inzwischen 65 und er 73 Jahre alt. Die Nachfolgegeneration hat zwar viel mitgeholfen und damit zum Erfolg der Wirtschaft beigetragen. Doch, da sie sich beruflich anders orientiert haben, fehlt ihnen die Zeit, um die Wirtschaft fortzuführen. So haben sich Betty und Heiner, nach langen Überlegungen, zur Aufgabe entschlossen.


Rüthen in Menzeler Narrenhand


Auch in diesem Jahr nahmen zahlreiche Menzeler am Rüthener Rosenmontagsumzug teil. Die Runkelschützen traten als Menzeler Speisbuben in Erscheinung. Als Blickfang hatten sie einen laufenden Betonmischer auf dem Wagen positioniert. Weiterhin nahm eine Gruppe weiblicher Karnevalisten am Umzug teil. Sie hatten sich als Flamingos verkleidet.


Menzel in Narrenhand

Um 19:11 konnte Sitzungspräsident Philipp Rüther die Menzeler Narrenschar zur Prunksitzung der Menzeler Vereine begrüßen, die dieses Mal erstmals unter der Trägerschaft des Sportvereins stattfand. Der erste Programmpunkt war die Darbietung der Tanzmäuse aus dem benachbarten Oestereiden. Die Jungkarnevalisten führten unter der Leitung der Choreografin Sandra Risse einen Gespenstertanz auf. Empfangen wurden sie durch Rüther mit den Worten: „The Stage is yours". Danach rockte die „Birkengang" der Menzeler Jungs mit dem Song „ Ich und mein Holz" von den „257ers" die Menzeler Schützenhalle und rissen das Publikum von den Stühlen. Die Zugabe war da schon fast obligatorisch.

Nach einer Schunkelliedereinlage des DJ ging es mit Anneliese und Georg alias Tanja Geise und Verena Mendelin um die Sorgen des Älterwerdens. Während Anneliese sich wünschte, dass die beiden es noch einmal so machen sollten wie früher, sagte er ihr: „Dafür hast du doch den Postboten". Doch Anneliese dachte eher an ein gemeinsames Monopoly-Spiel. Obwohl er dazu keine Lust hatte, willigte er ein. Runde um Runde beschwindelten die beiden sich, bis Georg Anneliese mit einer Ereigniskarte in die Küche zum Bierholen schickte. Anschließend wurde ein Sprechgesang der Menzeler Mädels dargeboten. Sie überzeugten nicht nur durch ihr sängerisches Talent, sondern vor allem durch ihre Koordinationsfähigkeit bei der Darstellung handwerklicher Tätigkeiten. Die Leitung hatte Vanessa Lüke.

Aaron Legler musste in seiner Büttenrede verblüfft feststellen, dass sein Fehlen zuhause erst bemerkt wird, wenn der Kühlschrank nicht leer ist. In seinem Vortrag erzählte er dem Publikum von den Tücken einer Bahnfahrt und dem Besuch bei seiner Schwester in Frankfurt, der bei ihm ein paar handfeste Eindrücke hinterlassen hat. Philipp Rüther lobte diesen Beitrag: „ Aaron hat es verstanden, seine Büttenrede mit viel Selbstwitz vorzutragen". Die Jecken applaudierten kräftig.

Nachfolgend stellte sich Ludmilla aus Kasachstan ein, die im Vorjahr schon mit ihren Erlebnissen aus Menzel das Publikum begeistert hatte. Die Figur, die von Annette Hillebrandt verkörpert wurde, schlug den Karnevalisten vor, die Räumlichkeiten von Betty‘s Kneipe, die nach Veilchendienstag geschlossen wird, in einen Saunaclub umzuwandeln. Sie hätte auch schon die volle Unterstützung des Schützenvereins. Die Zimmer der Wohnung könne man dann stundenweise vermieten. Eine Arbeitskraft aus Südosteuropa sei auch schon gewonnen worden, welche alles für 30 Euro mache. „Seitdem verlegt sei Parkett" so Ludmilla. Heike Prinz erzählte im nächsten Programmpunkt als Oma Erna von ihren Reiseerlebnissen aus aller Welt. Sie tat dies so eindrücklich, dass Tanja Geise, die alles in Gebärdensprache übersetzte, sehr ins Schwitzen kam.

Einen Strauß erfolgreicher Melodien aus Bayern und Österreich brachte der Schützenvorstand schließlich zu Gehör. Man hatte fast das Gefühl, DJ Ötzi und Antonia stehen selbst auf der Bühne. Der nächste Programmpunkt testete das Gehör und die Merkfähigkeit des Königspaares. Dieses musste am Menzeler Hutklavier durch Drücken der einzelnen Hüte herausfinden, welches Lied sich hinter den Sprachfetzen der Hüte verbarg. Da die Kombinationsfähigkeit vor allem des Königs zu später Stunde bereits etwas in Mitleidenschaft geraten war, waren die Lacher der Jecken vorprogrammiert. Die „Desperate Housewifes", die als Hutträger des Klaviers alles gaben, haben sich damit mal wieder als verlässliche Stütze der Menzeler Sitzung erwiesen. Der letzte Programmpunkt war dem Club der Scharfen vorbehalten. Vor einer schwarzen Wand verkörperten je zwei Personen eine Puppe so gekonnt, dass sich beim Publikum der Eindruck einstellte, es sähe einen Tanz von Zwergen. Kopf und Beine der Zwerge wurden dabei durch einen sichtbaren Darsteller und die Arme durch einen dahinterstehenden gespielt. Zum großen Finale wurden alle Aktiven auf die Bühne gerufen, wo ihnen nicht nur die Orden verliehen wurden. Es gab auch das eine oder andere Bützchen. Bis tief in die Nacht wurde bei kühlen Getränken und zu flotten Rhythmen weitergefeiert.


Runkelschützen starten in Karnevalssession


Auch in diesem Jahr nehmen die Runkelschützen aus Menzel wieder mit einem Karnevalswagen am Rosenmontagsumzug in Rüthen teil. Der Startschuss für den Bau viel nun am 28. Januar. Eine beachtliche Anzahl an Helfern hatte sich versammelt, um den Grundaufbau des Wagens anzubringen. Während man morgens die Platten an den Wagen schraubte, wurden nach einem kleinen Mittagsimbiss bereits die ersten Pinselstriche gezogen. Ein Motto haben sich die Runkelschützen auch schon ausgedacht, dieses bleibt aber bis Rosenmontag streng geheim.


Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Menzel

Die Versammlung der Löschgruppe begann in diesem Jahr mit einer Besonderheit. Der stellvertretende Gruppenführer der  Menzeler Feuerwehr Dennis Dusny leitete anstelle des erkrankten Raimund Rüther das Jahrestreffen. Der besondere Gruß Dusnys galt dem ebenfalls anwesenden Ortsvorsteher Stephan Rüther, dem Zugführer Carsten Kroll sowie dem Leiter der Wehr, Stadtbrandinspektor Philipp Büngeler.

Im Jahresbericht, der von Josef Schmücker vorgetragen wurde, zeigte sich, dass es anders als in den letzten Jahren mehr Brandeinsätze als technische Hilfeleistungen gegeben hatte. Bei den Leistungsnachweisen waren es die Menzeler seit Jahrzenten so gewohnt, mit einer oder teilweise sogar zwei Gruppen (bestehend aus 9 Kameraden) teilzunehmen. In 2016 nahmen die Löschgruppe erstmals die Möglichkeit einer Staffelteilnahme war. Sie stellten zu beiden möglichen Terminen jeweils die dafür erforderlichen 6 Feuerwehrleute und nahmen erfolgreich teil.
Schmückers Ausführungen fügte Hauptbrandmeister Dusny noch einige Erläuterungen hinzu. Der Einsatz am Tentweg war bestimmt durch seine zeitliche Länge und den Umfang des Einsatzgeschehens. Durch mehrmaliges wieder auflodern des Feuers waren die eingesetzten Kräfte besonders gefordert. Bei einem weiteren Brandeinsatz in Westereiden stellte Menzel den ersten Angriffstrupp und musste zügig reagieren. Es gilt wohl als Beispiel, wie man ohne großen Wassereinsatz ein Feuer bekämpfen kann. Das fand auch die Unterstützung des Stadtbrandinspektors. „Wir können die Häuser nicht ozeanisch fluten" so Büngeler. Im letzten Sommer kam es zu einem Waldbrand im Bereich Kneblinghausen. In dieses Einsatzgeschehen war die Löschgruppe nur mittelbar eingebunden. Die Menzeler stellten mit anderen Einheiten den Grundschutz. Im Verlauf des Tages wurden diese Gruppen des Grundschutzes zu einem weiteren Brandeinsatz gerufen. Die Rentei des Schlosses in Körtlinghausen stand in Flammen. Dusny erinnerte die Anwesenden an die besondere Belastung für die Atemschutzgeräteträger durch die sommerliche Hitze.

Lehrgänge und Übungen unterschiedlichster Art fanden im letzten Jahr ebenfalls einen breiten Raum. Christian Fromme erwarb den Führerschein der Klasse C, Matthias Köster einen Motorsägenschein und Michael Lüke nahm an einem F3-Lehrgang teil, welcher ihn zur Führung der Löschgruppe befähigt. Daraufhin wurde Lüke bereits in der Versammlung der Gesamtwehr zum Brandmeister befördert.  Die Übungsabende wurden auf Gruppen- und Zugebene durchgeführt. Dusny war dabei besonders die Kraftfahrerbelehrung in Erinnerung, welche durch zwei Polizeibeamte vorgetragen wurde. Die Polizisten vermittelten mit ihrem anschaulichen Bild- und Filmmaterial, wie man die Sonderrechte bei Einsatzfahrten richtig beachtet. „ Die Leute haben den Nerv richtig getroffen" bemerkte Dusny.

Einer der Schwerpunkte des Beitrages des Stadtbrandinspektors war die Begehung der Feuerwehrhäuser. Die Wehrführung hatte diese durchgeführt, um Unfallgefährdungen zu vermeiden. Büngeler bescheinigte de Menzeler Löschgruppe, dass sie in dieser Beziehung gut aufgestellt sei. Es hatten sich nur geringe Mängel gezeigt, die zeitnah beseitigt wurden. Der Leiter der Wehr dazu: „Man sollte an der Sicherheit nicht sparen". Danach stellte er den Kameraden den Erwerb einer neuen Tragkraftspritze in Aussicht. Nach einem ca. 20jährigen Betrieb ist die alte Pumpe nicht mehr auf dem Stand der Zeit.

Die Ehrungen durch die Wehrführung kamen auch nicht zu kurz. Büngeler zeichnete Andreas Rüther für die 25malige erfolgreiche Teilnahme an den Leistungsnachweisen aus. Den Feuerwehrmann Ralf Epping beförderte er zum Oberfeuerwehrmann. Dusny beschloss den Abend mit einer Ehrung der Gastwirtin Betty Mendelin, welche jahrzehntelang ihre Räumlichkeiten zur Ausrichtung der Jahresversammlung zur Verfügung gestellt hatte. Er überreichte ihr neben den besten Wünschen der Menzeler Feuerwehrleute noch ein kleines Blumengeschenk.


KFD-Vorstand neu formiert


Nach einer einjährigen Übergangszeit trafen sich die Menzeler Frauen, um darüber abzustimmen, wie es mit der KFD weiter gehen soll. Ute Oel begrüßte Pastor  Gosmann und die Bezirksvorsitzende Martina Schulte-Lennert. Sie tat dies stellvertretend für ein Team, welches sich in der Findungsphase des letzten Jahres gebildet hatte. Die Bezirksvorsitzende Martina Schulte-Lennert gab anschließend einen kurzen Überblick über die Gespräche, die sie mit dem Findungsteam geführt hatte.  Ebenso gab sie die Ergebnisse einer Umfrage unter den Mitgliedern bekannt. Bei dieser stellte sich heraus, dass man sich einerseits wünscht, dass das Religiöse einen Stellenwert hat, andererseits ist den Menzeler Frauen auch das Gemeinschaftliche wichtig.  Schulte-Lennert dazu: „Die KFD muss sich auf das besinnen, was die Frauengemeinschaft ausmacht". Die Bezirksvorsitzende ermunterte die Frauen wieder das eigene Profil zu schärfen.

Aus dem 7-köpfigen Übergangsteam fanden sich fünf Frauen bereit, einen satzungsgemäßen Vorstand zu bilden. Sie stellten sich den versammelten Damen als Team zur Wahl. In geheimer Abstimmung,  geleitet von der Bezirksvorsitzenden, wurden Ute Oel, Angelika Sommer, Betty Mendelin, Michaele Scheithauer und Theresia Rüther  einstimmig gewählt. Da man schauen möchte wie tragfest das neue Konzept ist, hat sich das Leitungsteam nur für zwei Jahre wählen lassen. Als neuer Präses der örtlichen KFD wurde Pastor Gosmann gewählt. Ute Oel sprach ihm die Glückwünsche der versammelten Frauen aus. Sie bedankte sich bei Dagmar Dusny und Beate Mendelin, welche im letzten Jahr die Arbeit des Übergangsteams unterstützt hatten. Michaele Scheithauer wurde durch die Prüferinnen Ute Oel und Beate Mendelin eine ordentliche Arbeit  als geschäftsführende Kassiererin bescheinigt. Die Versammlung erteilte ihr die Entlastung. Als neue Kassenprüferinnen stehen Lieselotte Farke und Klara Rüther zur Verfügung.

Ute Oel bot darauf eine Rückschau über die Aktionen der Menzeler KFD in 2016. Besonders in Erinnerung waren ihr der Ausflug nach Bückeburg und die Wallfahrt nach Limburg. Beide Fahrten wurden von der Frauengemeinschaft aus Rüthen organisiert und Frauen aus beiden Orten konnten daran teilnehmen. Mehrheitlich sprachen sich die Menzeler Frauen dafür aus auch in Zukunft Fahrten und andere Aktivitäten im Verbund mit den Rüthenern und den Menzeler Landfrauen planen und durchzuführen.  Für die nähere Zukunft ist angedacht, am Weltgebetstag der Frauen, am Kirchentag des Pastoralverbunds sowie an einem Basistag der KFD in Werl teilzunehmen.  Der Besuch der Gartenschau in Bad Lippspringe ist ebenso in Planung. Die Termine des Jahres können die Frauen des Vereins zukünftig im Schaukasten an der Bushaltestelle finden.  Der Viszeralchirurg  Dr. Christoph Albert hielt anschließend noch einen Vortrag aus seinem Aufgabengebiet. Der Chefarzt des Dreifaltigkeitshospitals in Lippstadt ist für die Operationen der inneren Organe zuständig. Er informierte die Frauen über die verschiedenartigen Schilddrüsenerkrankungen und gab ein anschauliches Bild über die Merkmale und Behandlungsmöglichkeiten.  Angelika Sommer überreichte ihm ein Präsent als Dank für seine Ausführungen.


Vorstand bestätigt


Der Vorsitzende des Schützenvereins Bernd Rüther begrüßte ein letztes Mal die Schützen in der Gastwirtschaft Mendelin. Ein besonderer Gruß galt dabei dem Pastor Stefan Gosmann und dem König Thorsten Bachmurra. Rüther rief die Mitglieder des Vereins auf,  sich im Gedenken an die Verstorbenen des Vereins von den Plätzen zu erheben. Zu Stimmzählern bestimmte er Ludwig Linnhoff und Andreas Rüther.

Im folgenden Jahresbericht bemerkte Bernd Rüther, dass der Karnevalsball trotz geringerer Teilnahme ein voller Erfolg gewesen sei. Am Fastnachtsdienstag hatten die Menzeler den Schützen besonders viele Eier zukommen lassen. „Wir mussten mit dem Auto sintflutartige Mengen von Eiern aus der Weststraße abholen" so Rüther. Im Bezug auf das Schützenfest des vergangenen Jahres hatte Rüther einiges anzumerken. So sei es 2016 in der Vorwoche des Fests sehr kalt gewesen. „Es war wohl kälter als jetzt" meinte er. Während man am Wetter aber nichts ändern könne, wäre das in anderen Bereichen besser möglich. So hätten einige Mitglieder des Hofstaats keine Einladung bekommen. Das dürfe nicht sein.

Schriftführer Eckhard Ebers verlas anschließend das Protokoll der letztjährigen Generalversammlung. Es gab dazu keine Beanstandung der Schützen. Nachfolgend trug Thorsten Bachmurra den Kassenbericht vor. Die Prüfer Daniel Grawe und Niklas Wessel bescheinigten Bachmurra eine korrekte Kassenführung. Wessel schlug den Schützen die Entlastung von Kassierer und Vorstand vor. Die erfolgte einstimmig. Tobias Gante und Ludger Geise wurden als Prüfer für das nächste Jahr vorgeschlagen und gewählt.

Die Hälfte des Vorstandes und der Offiziere standen dieses Jahr ebenfalls zur Wahl. Oberst Ludger Rüther übernahm die Leitung der Wahl des Vorsitzenden. Bernd Rüther hatte schon vorher bekundet, dem Verein weiter als Vorsitzender dienen zu wollen. Er wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt und dankte den Mitgliedern für ihr Vertrauen. Eckhard Ebers als Schriftführer, der dieses Amt ebenso wie Rüther seit neun Jahren bekleidet, wurde ebenso einstimmig bestätigt wie der Hauptmann Thomas Lütkenhaus. Im weiteren Verlauf der Wahlen wurden der Fähnrich der ersten Fahne Michael Lüke und der Fahnenoffizier Werner Oel-Lammert von den gesamten Anwesenden einstimmig gewählt. Fahnenoffizier Hubert Köster trat nach 25 Jahren von seinem Amt zurück. Bernd Rüther wies darauf hin, wie eng Köster mit dem Schützenwesen verbunden sei. Matthias Prinz, Dirk Mendelin und Tobias Gante wurden als mögliche Nachfolger vorgeschlagen. Nachdem Gante absagte kam es zu einer schriftlichen Abstimmung zwischen den beiden Verbliebenen. In dieser unterlag Prinz nur knapp. Markus Salm wurde erneut als Kranzträger bestätigt. Ihm zur Seite steht Michael Krämer, der Markus Ebbert nachfolgt.

Nachdem Bernd Rüther den Anwesenden eine Bierpreiserhöhung für das kommende Fest angekündigt hatte, kam aus der Versammlung der Antrag, darüber abzustimmen. Die Anpassung des Preises auf 1,40 Euro pro Glas wurde mit breiter Mehrheit getragen. Der Vorsitzende gab im weiteren einen Überblick über das Schützenjahr 2017. Neben dem Schützenfest stellt die Fahnenweihe im September einen weiteren Höhepunkt  dar. Der erste Tag dieses besonderen Festes stehe ganz im Zeichen des Dorfes. Der Vorstand möchte dabei den Königpaaren der vergangenen Jahre eine besondere Rolle zukommen lassen. „Lasst euch überraschen" so Rüther. Der zweite Tag würde geprägt durch die eigentliche Weihe der Fahne durch Pastor Stefan Gosmann.  Gemeinsam mit den benachbarten Schützenvereinen finde ein Umzug durch den Ort statt. In der Festhalle solle der Abend ausklingen, umrahmt von den Musikern der Jugendlust Scharmede. Im späteren Verlauf soll ein DJ weiter für entsprechende Unterhaltung sorgen. Zum Schluss seiner Ausführungen kam bei Rüther etwas Wehmut auf. „Dies ist die letzte Schützenversammlung in der Gastwirtschaft Mendelin. Herzlichen Dank an Betty und ihr Team". Die Schützen applaudierten zustimmend.


Hallenturniere des SSV Menzel


Das diesjährige Hallenturnier des SSV Menzels fand am 20. und 21. Januar in der Dreifachturnhalle in Rüthen statt. Am Freitag starteten die Seniorenmannschaften in ihr Turnier, gespielt wurde in 2 Fünfergruppen. In der Gruppe A setzt sich ungeschlagen der TSV Rüthen durch, während sich in der Gruppe B der TV Kallenhardt durchsetzen konnte. Bevor die beiden Mannschaften das Finale bestritten, kam es zum 9-Meterschießen um den 3. Platz zwischen SW Suttrop und Grün-Weiß Steinhausen. Dieses konnte die Mannschaft aus Suttrop für sich entscheiden. In einem spannenden Finale setzte sich schließlich der TSV Rüthen mit einem 2:0 Sieg durch.

Mit spannenden Spielen ging es auch am Samstag weiter. In 2 Vierergruppen zeigten die Alten Herren ihr Können. Am Ende standen sich im Finale der TSV Rüthen und die SG Siddinghausen/Weine gegenüber. Mit einem verdienten 3:0 Sieg ging der Titel dieses Jahr nach Siddinghausen. Dritter wurde die DJK Mellrich, die das 9 Meterschießen gegen die Sportfreunde aus Effeln gewinnen konnte. Alles in allem wurde wieder ein sehr gelungenes und besonders faires Turnier geboten.


Kinderkirche

Nachdem die ältere Generation den Auftakt zur Kirche des Monats  in Menzel gemacht hatte, zeigten jetzt die Kinder ihre Vorstellungen vom Haus Gottes. Sie kamen dazu im Johannesheim zusammen. Sie überlegten, was zu einem Haus dazu gehört. Für einen festen Stand braucht ein Gebäude ein festes Fundament. In der Kirche ist Gott selber das Fundament. Aber „ jeder Stein ist wichtig für das Ganze“ ergänzte Maria Rüther, die die Kinderkirche mit Elke Ebers und Katja Füser vorbereitet hatte. „Fehlt ein Stein, dann hat das Haus ein Loch in der Wand“. Jakob fiel ein, dass Fenster wichtig zum herausschauen sind und Alexander fügte hinzu:  „Das Haus braucht eine Tür, sonst kann niemand hinein gehen“.

Katja Füser trug eine Geschichte vor, in der sie von den unterschiedlichen Steinen eines Hauses erzählte, von einigen, die die ganze Last getragen wird, und von anderen, die sich tragen lassen. Danach forderte Maria Rüther die Kinder auf, selber ein Haus aus Lego, aus „lebendigen Gottessteinen“, zu bauen. Nachdem die Kleinen das Haus gebaut hatten durfte es Simon in die Kirche tragen. Carla stellte den Messbesuchern vor, was die Kinder über das Haus Gotte erfahren hatten. Sie erklärte: „Die Steine sind die Menschen, die alle unterschiedlich sind.“ Pastor Gosmann fand Gefallen an diesem Gedanken und ergänzte: „Weil jeder anders ist, kann es auch mal bunt und schrill sein“. Nachdem ihm auffiel, dass die Tür des Hauses offenstand, fügte er hinzu:  „Es ist ein Zeichen für die Kirche des Monats in Menzel. Die Tür steht offen für den ganzen Pastoralverbund“.



Erfolgreiche Hinserie


Am Samstag, den 7.1.2016, fand die jährliche Generalversammlung vom SSV Menzel im Vereinslokal Mendelin statt. Der 1. Vorsitzende stellt fest, dass trotz gefährlicher Witterungsverhältnisse eine beachtliche Anzahl an Mitgliedern erschienen war. Sein besonderer Gruß galt u.a. dem Wirteehepaar Betty und Heiner Mendelin und dem Ehrenvorsitzender Theo Farke. Nachdem der Toten gedacht wurde folgten die einzelnen Berichte der Abteilungen. Jugendgeschäftführer Philipp Rüther gab einen kurzen Überblick über die aktuelle Zusammenarbeit mit den Nachbarvereinen aus Oestereiden und Effeln. Rüther bedankte sich bei allen, die die Jugendarbeit unterstützen.

Es folgte der Bericht von Seniorentrainer Martin Kussmann. Kussmann gab einen kurzen Jahresrückblick, so erreichte man in der Saison 15/16 den 5. Tabellenplatz in der Kreisliga D Süd.  In der aktuellen Saison läuft es noch besser, man belegt momentan den 3. Platz mit 4 Punkten Rückstand auf den Zweitplatzierten bei einem Spiel weniger. Kussmann hofft auf einen guten Start in die Rückserie, um den Anschluss halten zu können. Durchweg positiv bewertete er auch die Neuzugänge nach der Sommerpause. So schlossen sich neben Andre Müller (SG Oestereiden/Effeln) auch Nicklas Wessel, Philipp Kirsch, Lukas Krämer und Christian Pieper (alle TSV Rüthen) den Grün-Weißen an. Erstmalig kam der Bericht der Alten Herren vom neuen Alte Herren-Geschäftsführer Thorsten Bachmurra. Bachmurra stellte klar, dass es immer schwieriger wird, Spiele zu organisieren. Dies sei aber nicht nur ein Problem in Menzel, auch andere Vereine hätten Probleme eine Mannschaft zu stellen. Erfreut zeigte er sich jedoch über die Beteiligung gerade der Älteren bei Wanderungen und anderen Aktivitäten. Es folgte der Kassenbericht von Kassierer Sören Köster, an dem es keine Beanstandungen gab. Die Versammlung erteilte Köster sowie dem gesamten Vorstand Entlastung.

In diesem Jahr wurden neben dem 2. Vorsitzenden auch der 1. Geschäftsführer sowie der 2. Kassierer gewählt. In allen drei Fällen lautete das Votum Wiederwahl. Der 2. Vorsitzender Mario Köster, der 1. Geschäftsführer Andreas Rüther und der 2. Kassierer Andreas Oel nahmen die Wahl an.

Für den 1. Vorsitzenden Schmücker gab es in seinem Bericht nur Freudiges zu berichten. Neben dem positiven Abschneiden der Seniorenmannschaft in der Hinrunde stellte er besonders noch den guten Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft heraus und freute sich, dass sich die Neuzugänge so gut eingelebt haben. Danke sagte er allen aktiven Mitgliedern, die immer wieder den Vorstand bei Arbeitseinsätzen unterstützen und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ein besonderer Dank galt in diesem Jahr Theo Budde vom Uelder Bahnhof, der den SSV bei der Anschaffung neuer Trainingsanzüge finanziell unterstützt hatte. Für das Jahr 2017 hat der SSV neben seinen alljährlichen Hallenturnieren am 20. und 21. Januar in der Dreifachturnhalle in Rüthen, eine Feldflurreinigung am 25. März geplant. Man hofft dort auf die Unterstützung vieler Mitglieder. Im Oktober heißt es wieder O´zapft is. Am 8. Oktober veranstaltet der SSV wieder einen bayrischen Frühschoppen in der Menzeler Schützenhalle. Zum Abschluss der Versammlung wurde traditionell das Gründungslied des Vereins gesungen.


Kirche des Monats


Als Auftakt der Kirche des Monats in Menzel wurde in der St. Johannes- Evangelist-Kirche ein weihnachtlicher Gottesdienst für die Senioren des Kirchspiels Altenrüthen gefeiert. An der Messe nahm auch eine Abordnung aus Kneblinghausen teil, um die Kerze, die als Zeichen für die Aktion steht, weiterzureichen. Dabei gab Simone Authmann stellvertretend für das dortige Organisationsteam nochmal einen Überblick über die Aktivitäten im Dezember. Während in einigen Gemeinden des Pastoralverbunds der jeweilige Ortsheilige oder das dortige Gotteshaus in den Mittelpunkt der Unternehmungen zur Kirche des Monats gestellt wurde, gehen die Menzeler einen anderen Weg. Sie versuchen die einzelnen Altersgruppen individuell anzusprechen. Der unerwartet große Zuspruch bei dieser ersten Feier gibt ihnen offensichtlich recht. Da der Erfolg größer war als erwartet, wurde es im Anschluss im Menzeler Pfarrheim ein gemütliches Beisammen. Der Raum war bis auf den letzten Platz gefüllt. Michaela Linnhoff begrüßte die Anwesenden, die sich auf Einladung des Pfarrgemeinderates und des Menzeler Seniorentreffs dort eingefunden hatten, und zeigte sich begeistert über die hohe Teilnehmerzahl. In den nächsten Wochen stehen dann Aktivitäten für Kinder und Jugendliche auf dem Plan. So ist an einen Filmabend in der Kirche gedacht, der die Jugend des Kirchspiels ansprechen soll. Mit einer Spätschicht wird dann noch mal die ganze Gemeinde angesprochen, bevor die Kerze an die Kapellengemeinde Hemmern weitergereicht wird.



Spende geplant


Der Runkelschützenverein hatte in diesem Jahr den 30.12. als Termin für seine Versammlung gewählt. General Ludger Geise zeigte sich erfreut über die große Anzahl an aktiven Runkelschützen, die an der Versammlung teilnahmen. Sein besonderer Gruß galt neben dem amtierenden Runkelkönigspaar Heiner Henneböhl und Uli Scheithauer, Ortsvorsteher Stephan Rüther sowie allen Vertretern der anderen Menzeler Vereine.

In seinem Jahresbericht gab Ludger Geise einen Überblick über das vergangene Jahr. Neben dem traditionellen Bau eines Karnevalswagens für den Rosenmontagsumzug in Rüthen stand natürlich das eigene Hochfest auf Fronleichnam im Mittelpunkt. Am Tag vor dem großen Fest wurde traditionell der Busch aufgesetzt. Dieser wurde nur einen Tag später gegen den Runkelvogel getauscht. In einem spannenden Schießen setzte sich Heiner Henneböhl gegen zahlreiche Bewerber durch und erkor Uli Scheithauer zu seiner Königin.

Der Kassenbericht wurde dieses Jahr ebenfalls, in Vertretung für Kassierer Dominik Stehrenberg, von Ludger Geise vorgetragen. Dass diese ordnungsgemäß geführt wurde, ergab der folgende Bericht der Kassenprüfer. Im Anschluss verlas Thorsten Bachmurra das Protokoll der letzten Generalversammlung.

Für das nächste Jahr haben sich die Runkelschützen einiges vorgenommen, so soll neben dem Runkelschützenfest im Juni, eine Wanderung für alle aktiven und passiven Mitglieder im April angeboten werden. Auch am Rosenmontagszug in Rüthen will man wieder teilnehmen. Verantwortlich für TÜV –Abnahme und Bau des Wagens sind in diesem Jahr Manuel Rüther, Sebastian Scheithauer und Norman Halberschmidt. Ein besonderes Highlight wartet im September auf die Runkelschützen, am 23.9.17 findet in Esbeck das 7. Kreisrunkelschützenfest statt. Ludger Geise sicherte zu, dass wieder ein Bus für alle Interessierten eingesetzt wird. Er hofft auf eine sehr gute Resonanz von Alt und Jung. Im letzten Jahr wurden neue Anstecker angeschafft, die auch teilweise schon verkauft wurden. Der Gewinn soll nun aufgestockt werden und wie schon einige Male zuvor gespendet werden. Im Anschluss an die Versammlung wurde ein kleiner Imbiss, gestiftet von Schützenkönig Thorsten Bachmurra, gereicht. Danach folgten einige Filmausschnitte von dem ersten Kreisrunkelschützenfest 1999 in Menzel. Im Anschluss ließ man die Versammlung in gemütlicher Runde ausklingen.



Krippenspiel


Seit Anfang der achtziger Jahre kommen die Menzeler am Heiligen Abend zum Krippenspiel in der Kirche zusammen. In den letzten 35 Jahren war es fast immer das gleiche Stück, das gegeben wurde. Schon Ende Oktober begannen die Vorbereitungen. Ab dem 12. November wurde wöchentlich in der Kirche geübt. Viele der 29 Kinder waren schnell wieder sicher in ihren Rollen, so auch Ida Rüther, die mit ihren sechs Jahren, schon zum zweiten Mal die Maria spielte. Die Besucher spendeten allen Akteuren am Ende des Krippenspiels kräftig Beifall. Herzlicher Dank galt insbesondere Michaela Linnhoff, Sonja Kondic und Annika Köster, die mit den Kleinen das Stück geprobt hatten, sowie Sonja Picht, die kurzfristig neue Kostüme genäht hatte.


Versammlung Club der Scharfen


Am Samstag vor Weihnachten versammelte sich wieder einmal der Club der Scharfen zu seiner Jahreshauptversammlung. Nach einem gemeinsamen Essen eröffnete der 1. Vorsitzende Philipp Rüther die Versammlung. Er begrüßte besonders den amtierenden Menzeler Schützenkönig Thorsten Bachmurra sowie die anwesenden Vertreter der anderen Menzeler Vereine. In seinem Jahresrückblick erwähnte Rüther besonders die Organisation des Osterfeuers, eine Wochenendfahrt in das IPA-Haus nach Ramsbeck, eine Schützenfesttour auf den Esshoff sowie das Spanferkelgrillen. Ein besonderer Dank galt in diesem Jahr Dominik Stehrenberg, Sebastian Scheithauer und Ludger Geise für die Unterstützung des Vorstands bei Fahrten und Aktionen. Traurig zeigte man sich darüber, dass im kommenden Jahr die Gaststätte Mendelin geschlossen wird. Philipp Rüther sprach Vereinswirtin Betty Mendelin einen besonderen Dank für die Unterstützung und die Mühen, die Sie sich immer im Zusammenhang mit dem Club gegeben hatte, aus.

Im folgenden Kassenbericht stellte Manuel Rüther die Ein- und Ausgaben des vergangenen Jahres vor. Die Kassenprüfer bescheinigten ihm eine einwandfreie Kassenführung und stellten den Antrag auf Entlastung des Kassiers sowie des gesamten Vorstands. Turnusmäßig standen wieder die Wahlen des Vorstands an. Ludger Geise wurde zum Wahlleiter ernannt. Wiederwahl lautete das einstimmige Ergebnis, so werden Philipp Rüther (1. Vorsitzender), Manuel Rüther (Kassierer) und Heiko Halberschmidt (Schriftführer) auch die nächsten Jahre die Geschicke des Vereins leiten. Heiko Halberschmidt trug in gewohnt souveräner Weise das Protokoll der letzten Versammlung vor.

Im kommenden Jahr will der Club wieder das Osterfeuer am Ostersonntag veranstalten. Ob man wieder einen Seniorennachmittag veranstaltet wird in den nächsten Wochen entschieden. Eine Überraschungstour mit unbekanntem Ziel soll es auch geben genauso wie die jährliche Ramsbeck -Fahrt.
Abschließend wünschte der Vorsitzende allen Anwesenden ein frohes und erholsames Weihnachtsfest. Traditionell wurde sich mit einigen Weihnachtsliedern auf die da kommende Zeit eingestimmt.


Rustikales Frühstück


Am 10.12.2016 fand zum wiederholten Mal das Frühstück der AH-Abteilung des SSV Menzel statt. Für die fast vierzig Gäste hatte das Organisationsteam bestehend aus Martin Linnhoff, Herrmann Risse, Dominik Stehrenberg und Ludwig Geise ein rustikales Frühstücksbuffet aufgefahren, das keine Wünsche offen ließ.


Nikolausfeier


Zur Nikolausfeier lud auch in diesem Jahr wieder der Schützenverein ein. Das Königspaar Carolin Geise  und Thorsten Bachmurra hatte zusammen mit den großen und kleinen Kindern aus Menzel ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Neben Gedichten wurden Fingerspiele und Tänze vorgeführt. Natürlich durften auch klassische Nikolauslieder nicht fehlen. Der Nikolaus zeigte sich begeistert und lobte alle Beteiligten.


Zahlreiche Ehrungen


Das Tambourcorps „Einigkeit" Menzel e.V. hatte am Samstag, den 03.12.16 zu seiner jährlichen Generalversammlung in die Gaststätte Mendelin eingeladen. Einen ausführlichen Bericht über die Aktivitäten des vergangenen Geschäftsjahres hörten die Mitglieder vom 1. Vorsitzenden Timo Farke. Als kleines Highlight bezeichnete er die in diesem Jahr stattgefundene Vereinsfahrt nach Bitburg. Einen ebenfalls positiven Bericht gab Übungsleiter und Tambourmajor Andre Köster über das abgelaufene Jahr. Insbesondere erwähnte er den hohen Nutzen der wöchentlichen Proben. Nachdem Schriftführer Christian Fromme das Protokoll der letzten Generalversammlung und Kassierer Jan Behrendt den Kassenbericht verlesen hatten, wurde der gesamte Vorstand auf Antrag von Kassenprüfer Andreas Rüther einstimmig entlastet. Dieser hatte dem Vorstand eine einwandfreie Kassen- und Vereinsführung bestätigt. Sehr erfreut zeigte sich Timo Farke, daß er gleich sechs Musiker für 25-jährige Mitgliedschaft ehren konnte. Somit wurde Jan Behrendt, Daniel Buschkühl, Hubertus Ebers, Jens Farke (leider verhindert), Andre Köster und Christian Köster die Nadel für 25 Jahre vom 1. Vorsitzenden angeheftet. Auch das Jahr 2017 bleibt nicht ohne Aktivitäten. So ist bisher die Teilnahme an 5 Schützenfesten geplant.


Terminabsprache


Kurz vor Jahresende trafen sich Vertreter der Menzeler Vereine, um über die Veranstaltungen des nächsten Jahres zu beratschlagen. Letztes Jahr hatten sich nur sechs  Interessierte eingefunden. In diesem Jahr aber konnte Ortsvorsteher Stephan Rüther mehr als zwanzig Personen begrüßen, was ihn sehr erfreute. Ein besonderer Gruß galt dem Schützenkönigspaar.

Begonnen wurde mit den restlichen Terminen des ablaufenden Jahres. Am 26.11. 2016 werden die Weihnachtsbäume am Ehrenmal aufgestellt. Es kam die Frage auf, woher die Bäume kommen sollen. In den letzten Jahren wurden sie von den Vereinen des Dorfes gespendet. In diesem Jahr sollen sie von der Stadt Rüthen gestiftet werden. Lieselotte Farke rührte für die Schmückaktion die Werbetrommel. „ Uns ist jede helfende Hand ist herzlich willkommen" betonte sie.

Im Januar 2017 ist die St. Johannes-Kirche in Menzel die „Kirche des Monats" im Pastoralverbund. Am 10.01.2017 sind die Einwohner eingeladen, an einer Spätschicht des Liturgiekreises teilzunehmen. Die Kleinsten des Dorfes finden sich am 15.01.2017 im Pfarrhaus zur Kinderkirche ein. Einer Filmvorführung für die Jugendlichen in der St-Johannes-Kirche folgt eine Diskussionsrunde. Am 26.Januar kommt die ältere Generation des Kirchspiels zu einer Seniorenmesse in das Menzeler Gotteshaus.

In den vergangen Jahren war es im Dorf eine beliebte Einrichtung die Weihnachtsbäume der Menzeler durch die Vereine einsammeln zu lassen. Da das Verbrennen auf dem Osterfeuer nicht mehr möglich ist, müssen die Bäume in Zukunft mit der Müllabfuhr entsorgt werden.  

Der Nachbarort Effeln feiert am 01.05.2016 sein Dorfjubiläum. „Lasst uns eine Lauf-in-den-Mai-Wanderung nach Effeln machen" regte Stephan Rüther deshalb an. Er tat dieses wohl auch mit Blick auf die 800-Jahrfeier Menzels im Jahr 2021.

Der Schützenverein veranstaltet am 01. und 02. September 2017 nach 65 Jahren erstmals wieder eine Fahnenweihe. Die 1930 geweihte Fahne des ersten Zuges wies nach Jahrzehnten steten und intensiven Einsatzes entsprechende Gebrauchsspuren auf. Da eine Reparatur zu aufwendig ist, entschloss man sich zum Kauf einer neuen Fahne. Der Festablauf beginnt mit einem Abend für die Einwohner des Dorfes. Am zweiten Tag folgt ein Hochamt mit der Weihe der Fahne durch Pastor Gosmann. Anschließend werden die benachbarten Schützenvereine und Bruderschaften begrüßt, bevor ein Festumzug durch den Ort stattfindet.

Der Ortvorsteher gab noch einen Ausblick auf das achthundertjährige Dorfjubiläum im Jahr 2021. So sei geplant, Anfang 2017 einen Trägerverein für die Veranstaltung zu gründen. Rüther regte an, unter dem Dach des Vereins einen Beirat und Arbeitsgruppen einzurichten, die sich mit der Ortschronik, der Organisation des Jubiläumstages und der Pflege des Dorfes befassen sollen. In den nächsten Wochen sollen die Einwohner hierzu angeschrieben werden.
Aus der Versammlung kam anschließend noch der Hinweis, dass die Gastwirtschaft Mendelin nach Karneval ihre Türen schließen wird. Die abnehmende Zahl der möglichen Treffpunkte für gemeinsame Veranstaltungen könne sich in den nächsten Jahren vielleicht sogar noch verschärfen, da der Erhalt des Johannesheims auch ungewiss sei. Auf mittlere Sicht gesehen ist hier Abhilfe nötig.

Ute Oel erklärte, dass die Frauengemeinschaft des Dorfes voraussichtlich im Februar nach einjähriger Pause wieder aufleben werde. Man werde den Frauen wieder ein Veranstaltungsprogramm anbieten. Es sollen aber auch Aktionen mit den Landfrauen gemeinsam stattfinden, um die Basis der Helfenden zu verstärken.

Ein Teilnehmer der Laienspielgruppe Westereiden berichtete, dass beabsichtigt sei, die jährliche Theaterveranstaltung der Gruppe von Berge nach Menzel zu verlagern. Die Aufführungen sollen am 01. und 02. April in der Schützenhalle stattfinden, zu denen er auch die Menzeler einlud. Auch ein Bewirtungsangebot im Speisesaal sei geplant. Die Anwesenden nahmen dieses Angebot mit Begeisterung zur Kenntnis.


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