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Terminabsprache


Am 16.11.2017 trafen sich wieder die Vertreter der Menzeler Vereine und Gremien zur Terminabsprache für die nächsten 12 Monate. Neben den jährlich wiederkehrenden Termine steht im Jahr 2018 wieder ein Schnadgang sowie das Kinderschützenfest auf dem Programm. Weiterhin soll erstmals ein Kartoffelfest durch den Heimatverein "Unser-Menzel e. V." veranstaltet werden. Der Verein plant darüberhinaus im nächsten Jahr verschiedene Arbeitseinsätze im Dorfpark. Alle Termine des nächsten Jahres sind unter Termine 2018 zu finden.


Westfälischer Abend


Zum ersten Mal veranstaltete der Dorfverein „Unser Menzel" einen Heimatabend für die Einwohner des Haardorfes. Zahlreiche Menzeler waren der Einladung dazu gefolgt. In gemütlicher Runde erprobten sie sich in der Plattdeutschen Sprache und einige von ihnen,  welche die niederdeutsche  Mundart noch gut beherrschen, hatten sich eigens zu einem Plattduitsken Stammtisch zusammengesetzt. Zur Freude des Publikums brachten Heiner Mendelin, Wilhelm Rüther und Alois Geise einige derbe Witze zum Besten, bei denen manch jüngerer Menzeler genau zuhören musste, um alles zu verstehen. So erzählte Mendelin von dem Gespräch zwischen dem Pastor und dem Schafhirten, in dem letzterer den Geistlichen fragt, ob er auch solche Schwierigkeiten mit der „Ümmebockerige" seiner Schäfchen hat. In der Folge agierten Maria Fromme und Anni Oel-Lammert als „Dumme Liese" und  „Lieber Heinrich" mit dem Lied „Ein Loch ist im Eimer". Ernst Brinkmann animierte die Anwesenden anschließend, doch mit ihm ein plattdeutsches Lied anzustimmen. Nach anfänglichem Zögern sangen schließlich sogar die jungen Leute mit Begeisterung mit. Da dieses so hervorragend geklappt hatte, setzte er noch einen drauf und erprobte sich mit den Anwesenden in einer niederdeutschen Litanei,  in der diese darum baten vor „niggeligen Noawers, euner koalen Plätte un eunem Käel dei süppet" bewahrt zu werden. Da fiel den Menzelern ein, dass sie ja fast alle noch das Dreikönigslied beherrschen, welches in Menzel immer noch auf „Platt" gesungen wird. Auch dieses wurde fröhlich angestimmt.

Stephan Rüther, der Vorsitzende des Heimatvereins, dankte allen Anwesenden, die mit ihrer aktiven Teilnahme zum Gelingen des Abends beigetragen haben. Besonders würdigte er den Plattduitsken Stammtisch für die Dönekes und Vertellekes. Rüther brachte auch schon das nächste Projekt des Dorfvereins zur Sprache. Es sei geplant, die Familien des Dorfes nach und nach zu besuchen, um mehr über die Einwohner des Dorfes zu erfahren und dies in der Chronik des Ortes fest zu halten.


Dorfpflegeausschuss startet Projekt


Im Oktober hat der Dorfpflegeausschuss sein erstes größeres Projekt eingeleitet. Der in den letzten Jahren leider etwas verkommene Dorfpark soll mittelfristig attraktiver gestaltet werden.

Hierzu wurde zunächst das Wasser des Teichs abgelassen und die vorhandenen Fische auf andere Gewässer aufgeteilt. Dabei trat auch eine größere Patrone zu Tage, die der Polizei  übergeben wurde. Im Anschluss wurde an zwei Samstagen unter Leitung von Heinrich Sommer und Manuel Fromme das Buschwerk zurückgeschnitten und abtransportiert.  Dem Aufruf zur Mithilfe waren jeweils zahlreiche Menzeler  gefolgt, so dass die Arbeit schnell und erfolgreich erledigt werden konnte.

Weiterhin  wurden an  der Menzeler Straße noch zahlreiche Blumenzwiebeln in die Beete gesetzt, so dass sich im Frühjahr hoffentlich ein farbenfrohes Bild ergibt.


Nistkästenbau


Der im Frühjahr 2017 neu gegründete Dorfverein „UNSER MENZEL e.V." hat am 27.10.2017 für die Menzeler Kinder ein gemeinsames Bauen von Nistkästen angeboten. Zu der Herbstferienaktion kamen über zwanzig Kinder ab dem ersten Schuljahr, die einen - von Alois Geise vorbereiteten - Bausatz zusammenschrauben durften. Beim gemeinsamen Zusammenbauen gab es auch noch Tipps zum Saubermachen der Kästen, zum idealen Standort und Erklärungen, welche Vogelart, welche Kästen bewohnen. Weiterhin wurden auch noch verschiedene Nester von heimischen Vögeln gezeigt. Nach dem alle Kästen fertiggestellt waren, wurden Kuchen und Süssigkeiten verzehrt und draußen an Sommers Scheune getobt. Anschließend war das gemeinsame Stockbrotbacken noch ein gelungener Abschluss der Veranstaltung, bevor die Kinder stolz ihre selbstgebauten Kästen mit nach Hause nehmen durften, um diese eventuell noch farblich zu gestalten und einen geeigneten Platz im eigenen Garten zu suchen.

Als nächste Aktion veranstaltet der Verein am 10. November einen Westfälischen Abend. Unter dem Motto „gemeinsam singen & kuiern" soll an diesem Abend ab 19.30 Uhr in der kleinen Schützenhalle ein geselliger Abend mit traditionellen Liedern und plattdeutschen Wortbeiträgen stattfinden. Der Eintritt ist frei. Falls jemand einen Fahrdienst benötigt, kann man sich hierfür bei Stephan Rüther anmelden.


Spendenübergabe

Foto-Quelle: Der Patriot

Der Vorstand des Runkelschützenvereins überreichte am 19.10.2017 eine Spende für den Bau und den Betrieb eines christlichen Hospizes in Soest.  Dieses soll bis Mitte 2018 fertiggestellt werden. Renate Forke von der Evangelischen Perthes-Stiftung, die das Hospiz gemeinsam mit den Johannitern erbaut und betreibt, bedankte sich herzlich für die Spende in Höhe von EUR 1.300. Das Geld war durch den Verkauf von T-Shirts, Pins und Mützen des Runkelvereins sowie Spenden aus der Runkelkasse und weiterer Spender zusammengekommen.


Messdienereinführung und -verabschiedung


Nach einem Jahr Dienst in der Messe zur Ausbildung, wurden in Menzel vier neue Messdiener in die Gemeinschaft der Ministranten aufgenommen. In der Lehrzeit lernten sie die liturgischen Gewänder und deren farbliche Bedeutung im Kirchenjahr kennen. Im Umgang mit den Gerätschaften,  wie zum Beispiel den Fahnen, Schellen und Leuchtern, konnten sie schon einige Erfahrungen sammeln. Jakob Geise, Nina Behrendt und Simon Ebers erhalten dabei Verstärkung durch Caspar Farke. Dieser führt dabei eine kleine Menzeler Tradition fort. Es ist bereits seit einigen Jahren Brauch, Messdiener aus anderen Orten zusätzlich in den Dienst in der Johanneskirche mit aufzunehmen, wenn diese das wünschen. Damit kommen die Ministranten aus den umliegenden Dörfern häufiger zum Dienst am Altar als in ihren Heimatgemeinden.

Zu Beginn des Einführungsgottesdienstes zogen die Neuen, begleitet von der ganzen Messdienerschaft des Ortes, in einer feierlichen Prozession in die Johanneskirche ein. Pastor Stefan Gosmann begrüßte sie dort und brachte seine Freude zum Ausdruck, dass die Ministranten erneut Verstärkung erhalten haben. In der Predigt kam er noch etwas intensiver auf die Bedeutung und die Funktion des Dienens zu sprechen. Er nahm dazu den Text des Tagesevangeliums von Matthäus auf und betonte, dass es  im Verhältnis von Diener und Bedienten einer gewissen gegenseitigen Geduld bedarf. Im Anschluss an die Ansprache erfolgte die offizielle Aufnahme. Der Geistliche rief sie einzelnen auf und bat sie, nach vorne zu kommen. Dort wurden sie von Gosmann auf ihren Dienst verpflichtet. Zum Andenken an diesen Tag erhielten sie eine Urkunde und ein kleines Präsent. Der Pastor sah diesen Ehrentag aber nicht nur mit einem lachenden sondern auch mit einem weinenden Auge. Nach der Aufnahme der Jungmessdiener schritt er zur Verabschiedung einiger altbewährter Kräfte. Miro Kondic, der aus terminlichen Gründen verhindert war, und Sven Lüke  konnten auf eine Dienstzeit von drei und sechs Jahren zurückblicken. Johanna Prinz war fast zehn Jahre aktiv, und Vanessa Lüke brachte es  sogar auf elf Jahre regen Altardienstes. Die letzten sechs Jahre davon übte sie verschiedene Leitungsfunkionen aus und war sich nicht zu schade, auch einfache Dienste zu übernehmen. Diesen beiden „Messdiener-Urgesteinen" galt der besondere Dank Gosmanns. Im weiteren Verlauf der Messe brachten sich sowohl die neu hinzu gekommenen als auch die scheidenden Messdiener mit ein und während die einen Ministranten zeigten, dass sie nichts verlernt haben, bewiesen die anderen, was sie schon konnten.


Fahnenweihe


Mit einer zweitägigen Feier beging der Menzeler Schützenverein dieses Hochfest. Der erste Abend stand im Zeichen einer Rückschau auf die vergangenen 100 Jahre Vereinstradition. Der Vorsitzende Bernd Rüther und der Oberst Ludger Rüther zeigten Fotografien aus der Historie der Menzeler Schützen. In kurzweiliger Folge wechselten offizielle Aufnahmen mit Schnappschüssen, die so manche kuriose Begebenheiten darstellten. Mit den entsprechenden Kommentaren gewürzt, trug dies sehr zur Erheiterung des Publikums bei. Übrigens kamen mehr Zuschauer als erwartet, so dass noch weitere Sitzgelegenheiten geschaffen werden mussten. Die Bilderschau wurde umrahmt von musikalischen Einlagen des Tambourcorps Einigkeit. Im Verlauf des Abends gab es dazu eine Überraschung. Die Musikkapelle Jugendlust aus Scharmede hatte sich kurzfristig entschlossen schon am ersten Tag des Festes vorbei zu schauen. Sie brachte ebenfalls einige besondere Stücke aus ihrem Repertoire zu Gehör.


Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der eigentlichen Weihezeremonie. Dazu fanden sich die Menzeler Schützen zum Hochamt in der Kirche St. Johannes Evangelist ein. Vorher trafen sich aber noch die ehemaligen Königspaare zu einem gemeinsamen Fototermin. Die Messe, die unter Leitung von Pastor Gosmann und in Konzelebration mit den Geistlichen Bruno Lange und Wilhelm Rüther gehalten wurde, fand ihren Höhepunkt in der Segnung des edlen Tuchs. Sie begann unter reger Teilnahme der Bevölkerung und der Schützenbrüder des Ortes. In feierlicher Prozession zogen die Fahnen, die Geistlichen, der Schützenvorstand und eine Vielzahl Messdiener in das Kirchenschiff. Lediglich die neue Fahne war da noch nicht mit dabei. Nach den Lesungstexten, die vom Oberst vorgetragen wurden, kam Gosmann in seiner Predigt über die Zusammenhänge von Schützenverein und Kirche zu sprechen. Der Geistliche gab zu bedenken, dass es in heutiger Zeit nicht selbstverständlich sei das Vereinssymbol weihen zu lassen. „Eure Entscheidung für die Taufe der Fahne ist ein aktives Glaubenszeugnis und ist Zeichen eurer Leidenschaft für den Verein“, betonte Gosmann. Er freute sich über das auf der Fahne Bild gewordene Bekenntnis zum Pfarrpatron der Gemeinde und lobte den Zuspruch zu den deutschen Grundwerten:  Einigkeit-Recht-Freiheit. Er stellte auch die Verbundenheit des Vereins mit der Heimat heraus. Erst nach den feierlichen Worten des Geistlichen und unter Fanfarenklängen der Scharmeder Musik betrat die Abordnung mit der neuen Fahne den Kirchenraum. Dort wurde sie von der Gemeinde empfangen und von Gosmann gesegnet.


Nach Abschluss des Gottesdienstes trafen die Menzeler Schützen mit den Vorständen der Vereine des Stadtverbands, sowie den Schützen aus Eikeloh und Effeln zusammen. In einem kurzen Festakt schilderte Vorsitzender Bernd Rüther die Gründe, die zu diesem feierlichen Ereignis führten. Ortsvorsteher Stephan Rüther sprach die Glückwünsche für die Menzeler Vereine und für alle Einwohner des Dorfes aus. Rüther erwähnte, dass es schon vor 87 Jahren Tradition gewesen sei, zur  Weihe einer Fahne einen Fahnennagel zu überreichen. Er brachte seine Freude zum Ausdruck es ebenso tun zu dürfen. Er überreichte Bernd Rüther einen solchen mit einer entsprechenden Widmung. Der Vorsitzende des Menzeler Schützenvereins zeigte sich ebenso überrascht, wie erfreut. Bürgermeister Weiken nahm in seinen Gratulationsworten  Bezug auf den Verschleiß der alten Fahne. „ Es ist wichtig, dass eine solch intensive Diskussion um die neue Fahne entflammt ist.", so Weiken, „damit gilt es auch alte Zielvorstellungen und Werte des Vereins auf ihre Gültigkeit zu hinterfragen." Bernhard Gerken, der als Abgesandter des Vorstandes des Kreisschützenbundes sprach, ergänzte, dass zu diesen Werten Gemeinsamkeit und Zusammenhalt gehören, die sich in der Aufschrift der Fahne unter dem Begriff „Einigkeit" wiederfinden. Vom Stadtschützenbund war Ehrenkreisoberst Karl-Heinz Benteler auserkoren worden, einige Worte an die Anwesenden zu richten. Neben seinen Glückwünschen überreicht er ein Fahnenband, welches von nun an die Fahne bei den Ausmärschen zieren wird. Oberst Ludger Rüther ließ die versammelten Schützen im Anschluss antreten. Im Präsentiermarsch wurde die neue Fahne daraufhin an ihnen vorbeigeführt. Dann zogen alle gemeinsam durch das im Sonnenglanz erstrahlte Dorf und zum gemütlichen Teil der Veranstaltung in die festlich geschmückte Schützenhalle. Der erste Teil des Abends wurde musikalisch gestaltet durch die Tambourcorps aus Oestereiden und Menzel, sowie den Musikverein Scharmede. Im späteren Verlauf des Abends legte DJ Christoph vom DJ-Team Online aus Paderborn auf.



Weitere Fotos findet ihr in der Fotogallerie von Foto Dusny.



Vorstellung der neuen Fahne


Der Schützenverein hatte es sich zum Ziel gesetzt, in der Symbolik der Fahne Lokales mit Gesellschaftlichem und Kirchlichem zu verbinden. Der Bezug zum Schützenwesen sollte dabei ebenfalls nicht zu kurz kommen.
Die Fahne besteht aus einem quadratischen Tuch, dessen rechte Seite in grünem Samt gefasst ist. Die linke Seite ist aus einem cremefarbigen Stoff gefertigt. Damit nimmt sie die Tradition der alten Fahne auf, die ebenfalls farblich in grün und einem leichten Cremeton erstellt wurde. Die neue und die alte Fahne unterscheiden sich darin, dass dieses Mal die grüne Farbgebung auf die Präsentationsseite gewechselt wurde. Auf dieser Seite ist  Johannes der Evangelist zu sehen, wie er  den Kelch mit der Schlange segnet. Als Vorlage diente die Statue des Heiligen, welche sich in der Menzeler Kirche befindet. Die Menzeler Schützen möchten damit ihre enge Verbindung mit der Kirche zum Ausdruck bringen, obwohl es sich bei dem Schützenverein nicht um eine kirchliche Bruderschaft handelt. Umkränzt ist der Heilige von barock geschwungenen Bändern, ergänzt um die Bezeichnung: Schützenverein Menzel. Links und rechts der gestickten Figur befinden sich die Jahreszahlen 1623 -  dem Jahr der ersten bekannten urkundlichen Erwähnung -  und 2017 als Jahr der Indienststellung der Fahne. Weitere Bänder umfassen das Ganze und bilden in den vier Winkeln ebenfalls barocke Formen aus.
Die linke Seite des Tuchs ist geprägt vom Wappen des Menzeler Schützenvereins. Dieses ist dargestellt in einer Variation des sogenannten Französischen Wappenschildes. An der Mittelstelle des roten Wappenfeldes befindet sich ein silberner Sparren. Dieses Herrschaftssymbol ist dem ältesten bekannten  heraldischen Zeichen einer in Menzel ansässigen Adelsfamilie nachempfunden. Der Bezug in der frühen Geschichte des Ortes erklärt auch seine einfache Gestaltung. Der Verein möchte damit seine Zusammengehörigkeit mit dem Ort Menzel und seiner Geschichte bekräftigen. Erst in späteren Jahrhunderten wurden die heraldischen Symbole immer aufwendiger und die Schilde waren  oft in vielerlei verschiedene Felder aufgeteilt. Der obere Teil des Schildes wird umkränzt von den Begriffen Einigkeit – Recht – Freiheit. Mit diesen Parolen des Vormärzes, welche von Hoffmann von Fallersleben in der dritten Strophe der Nationalhymne aufgenommen wurden, möchten die Schützen ihre Verbundenheit mit dem Deutschen Staatswesen und dessen demokratischen Traditionen zum Ausdruck bringen. Auch dieser Teil der Fahne ist umgeben von barocken Applikationen. In den Winkeln befinden sich auf dieser Seite allerdings grüne Eichenblätter. Die Blätter der Stieleiche auf Fahnen stellen immer ein Ehrenzeichen dar, welches in seiner Bedeutung dem Lorbeerkranz in der südländischen Tradition nahe kommt. Im oberen Winkel des Tuchs sind die Eichenblätter durch die Darstellung eines Adlers ersetzt. Dieser Greifvogel ist ein sehr gebräuchliches Wappentier, welches gemeinhin als Herrschaftssymbol dient. Im Zusammenhang mit der Vereinsfahne soll er aber für den Holzvogel der Schützen stehen, welcher im Kampf um die Königswürde alljährlich abgeschossen wird. Er findet seine Wiederholung in der vergoldeten Spitze, die die Fahne ziert.


Saisonabschluss


Am 1. Juli 2017 trafen sich die Spieler der Seniorenmannschaft des SSV Menzels sowie der Vorstand des Vereins um die vergangene Saison Revue passieren zu lassen. Im Rückblick lässt sich von einer gelungenen Saison für den SSV sprechen, mit 13 Siegen, 2 Unentschieden und 7 Niederlagen belegte man den 3. Tabellenplatz und verbesserte sich so um 2 Plätze im Vergleich zum Vorjahr. Mit dem Titel Spieler der Saison wurde Christian Köster geehrt. Er war erst während der Saison nach einigen Jahren Pause wieder zum Team gestoßen, schaffte es aber problemlos sich sofort wieder einzugliedern.

In den nächsten Tagen soll nun auch wieder die Vorbereitung auf die kommenden Saison starten. Trainer Martin Kussmann hofft auf eine gute Beteiligung, um den Grundstein für eine erneut gute Saison zu setzen.

Ein besonderer Dank der Mannschaft galt neben dem Trainerteam auch dem Vorstand, der die Mannschaft immer wieder unterstützt und den Spielbetrieb überhaupt erst möglich macht. Man ließ den Abend in gemütlicher Runde mit einigen kühlen Getränken und einem hervorragendem Essen ausklingen.


Neuer Runkelkönig


Neuer Runkelschützenkönig wurde in diesem Jahr Alexander Scheithauer. Zur Königin erkor er sich Norman Halberschmidt. Als Runkelpflaume fungiert nun Lukas Risse.


Neuer Verein „UNSER MENZEL e.V" nimmt Arbeit auf


Der in Menzel am 10.03.2017 neu gegründete Dorfverein „UNSER MENZEL e.V." startet seine ersten Aktivitäten. Seit Mitte Mai liegt dem ersten Vorsitzenden Stephan Rüther die offizielle Bestätigung der Eintragung ins Vereinsregister vor. „UNSER MENZEL e.V." zählt schon über 100 Mitglieder. Mittlerweile besitzt der Verein ein eigenes Logo, welches in Zusammenarbeit mit Jens Farke bewusst optisch in Anlehnung zum Rüthener Stadtlogo gestaltet wurde und die Silhouette von Menzel darstellt.

Die erste vom Verein organisierte Aktion war eine gemeinsame Wanderung am 30. April zur 800 Jahr-Feier in Effeln, bei der sich rund 50 Menzeler beteiligten, um gemeinsam bei herrlichem Frühlingswetter den stehenden Festumzug in der Nachbargemeinde zu genießen.

Als nächstes stehen die ersten Treffen der schon auf der Gründungs-versammlung vorgestellten drei Ausschüsse an. Mittlerweile haben sich für die drei Arbeitsgruppen einige Interessierte gemeldet, die sich aktiv an der Gestaltung und Umsetzung der einzelnen Aufgaben beteiligen möchte. Wer zusätzlich Interesse hat mitzuwirken und die Arbeit der Ausschüsse unterstützen möchte, ist jederzeit willkommen.

Der Festausschuss, der sich vorrangig um das 2021 anstehende Menzeler Dorfjubiläum kümmert, trifft sich erstmals am 12. Juni um 19.00 Uhr im Menzeler Pfarrheim. Hier soll nach einem ersten Brainstorming festgelegt werden, wie und in welcher Form die Menzeler 800 Jahr-Feier begangen werden soll.

Der zweite Ausschuss befasst sich mit der Erstellung einer Menzeler Dorfchronik.  Ein erstes Treffen dieser Gruppe findet am 23.06.17 um 20.00 Uhr bei Vera Dusny statt, um erste Ideen und Vorstellungen für dieses Projekt zu sammeln.

In der dritten Gruppe finden sich alle zusammen, die sich aktiv an der Dorfpflege beteiligen möchten. Es geht u.a. um die Pflege der Beete, Grünanlagen und die Verschönerung des Dorfparks. Die erste Zusammenkunft dieses Ausschusses findet am Dienstag, den 20.06 um 20.00 Uhr im Pfarrheim statt.

Neben den Tätigkeiten der Ausschüsse plant „UNSER MENZEL e.V."  für die Menzeler Kinder in den Herbstferien ein gemeinsames Bauen von Nistkästen. Außerdem soll für alle Interessierten im Herbst ein plattdeutscher Klön- und Liederabend veranstaltet werden.



Schützenfest Menzel


Das diesjährige Schützenfest wurde vom 06.05.2017 bis 08.05.2017 gefeiert. Ein ausführlicher Bericht findet ihr unter Schützenfest 2017.



Erstkommunion


Ostertradition lebt fort


Menzel on Tour


Nach längerer Zeit hatte der Runkelverein am 08.04.2017 mal wieder zu einer Wanderung eingeladen. Nach dem vor zwei Jahren die Westseite des Dorfes umwandert wurde, machte man sich nun auf der Ostseite des Dorfes auf den Weg. Der Einladung waren bei gutem Wetter rd. 120 Menzeler gefolgt. Nach dem Vorstandsmitglied Dominik Stehrenberg alle Gäste begrüßt hatte ging es zunächst Richtung Kellinghausen. Nach einer kurzen Pause wanderte man anschließend Richtung Norden weiter, um am Tannenknapp bei Hoinkhausen eine Rast einzulegen. Der Vorstand hatte für Kaffee und Kuchen sowie für Sitzgelegenheiten gesorgt. Nach der Stärkung ging es dann wieder Richtung Heimat. Bevor man in der Schützenhalle den Abend gemütlich ausklingen ließ, gab der Vorstand aber noch das Ergebnis einer Spendenaktion bekannt. Durch den Verkauf von Pins im vergangenen Jahr sowie einer Spende des Vereins kam die stolze Summe von EUR 1.000 zusammen. Diese wurden spontan von einigen Anwesenden nochmals erhöht. Die gesammelten Gelder sollen für ein Hospizprojekt in Soest gespendet werden. Aus dem Selbstverständnis der gelebten christlichen Nächstenliebe heraus haben sich dort die  Evangelische Perthes-Stiftung und das Johanniter-Sozialwerk für den Bau und Betrieb eines Hospizes für den Kreis Soest zusammengetan. Dieses Projekt wollen die Runkelschützen mit ihrer Spende unterstützen.



Frühjahrsputz in Menzel


Die Menzeler Vereine hatten zur Reinigung der Feldflur aufgerufen und dabei großen Anklang gefunden. In diesem Jahr hatte der Sportverein die Federführung der Säuberungsaktion. Aufgrund der guten Witterung war der Zuspruch größer als in den letzten Jahren. Es fanden sich über 30 Freiwillige bereit zu dieser Gemeinschaftsarbeit, die sich in vier Teams aufteilten und die Ackerränder rund um das Dorf abgingen. Schon nach zwei Stunden waren sie damit fertig. Im Gegensatz zu  2016 war das Sammelergebnis eher gering. Außer ein paar Autoreifen und Schnapsfläschchen fand sich nur etwas Verpackungsmüll. Alle waren sichtlich froh unterwegs nicht die Müllansammlungen der letzten Jahre angetroffen zu haben.


Menzeler Institution stellt nach 53 Jahren den Betrieb ein

Die Wirtschaft der Eheleute Mendelin bildete jahrzehntelang einen Treffpunkt für die Menzeler Vereine. Franz Wiedenstridt, welcher gebürtig aus Nettelstädt war, eröffnete im Mai 1964 die Wirtschaft im Menzeler Oberdorf. Damit machte er sein bisheriges Wohnzimmer zur guten Stube für das ganze Dorf. Den einen oder anderen Menzeler kamen jedoch Zweifel, ob diese Kneipe wohl lange bestehen würde. In Menzel bestanden damals zwei weitere Gasthäuser. Aber nachdem die Gaststätte Rose schon kurz später ihren Betrieb einstellte, wendete sich das Blatt. In den Achtzigern übernahm Betty Mendelin das Lokal von ihrem Vater Franz Wiedenstridt. Im Jahre 1992 gab Heinrich Sommer seine Wirtstätigkeit auf und schloss den Zapfhahn. Die Wirtschaft der Eheleute Mendelin war jetzt der einzige Treffpunkt für die Vereine Menzels.

In den ersten Jahren ihres Bestehens war diese jeden Tag geöffnet. Doch mit der Zeit änderte sich das Freizeitverhalten der Besucher. Es kamen immer weniger Menzeler nach der Arbeit zu einem Feierabendbierchen vorbei. Die Wirtsleute schränkten den Gastbetrieb auf Donnerstag und Freitag ein. Zu Vereinsversammlungen und anderen besonderen Anlässen wurde zusätzlich geöffnet. Geradezu ein Geheimtipp waren wohl die Grünkohlessen für Vereine und Kegelclubs. Interessierte mussten sich schon frühzeitig anmelden, um einen der wenigen Termine zu bekommen. Wenn in Menzel ein Beerdigungskaffee auszurichten war, waren die Wirtsleute Mendelin zur Stelle. So schritten die Jahre voran und gingen auch an Betty und Heiner Mendelin nicht vorüber. Sie ist inzwischen 65 und er 73 Jahre alt. Die Nachfolgegeneration hat zwar viel mitgeholfen und damit zum Erfolg der Wirtschaft beigetragen. Doch, da sie sich beruflich anders orientiert haben, fehlt ihnen die Zeit, um die Wirtschaft fortzuführen. So haben sich Betty und Heiner, nach langen Überlegungen, zur Aufgabe entschlossen.

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